Streetphotography Workshop mit #RALLEBUZZ

Mann, wie habe ich mich darauf gefreut. Mein absoluter Lieblingsfotograf gab einen Workshop in meiner Nähe.

Copyright: Ralf Scherer

Copyright: Ralf Scherer

Es ist Anfang Februar. Das Wetter scheint heute gut zu werden. Ich sehe kaum Wolken am Himmel und die Wettervorhersage verspricht Frühlingshafte Temperaturen. Ich befinde mich am Osthof in Leipzig. Das Künstlerviertel macht schon bei der Einfahrt einen spannenden Eindruck: verlassene Industriegebäude, viel Metall, Backsteine, Glas und: Grafitti wohin man Sieht. Ein sehr junges Szeneviertel ist hier entstanden, es gefällt mir hier sofort. Ich saß noch im Auto, und war schon auf Motivsuche. Erste Ideen schossen mir durch den Kopf. Bereits auf dem Gelände vor dem Studio traf ich Ralf Scherer. Der Fotograf, von dem ich so viel lernen wollte, und schon einiges gelernt hatte. Seine Bilder erzählen Geschichten, er hat das Auge und die Fähigkeit, die wirklich interessanten Dinge des Alltags auf einem Foto festzuhalten. Ich bewundere das und es inspiriert mich immer wieder aufs Neue. Dabei steht bei ihm immer der Mensch im Mittelpunkt. Seine erfolgreiche Ausstellung „Fokus Mensch“, für die er bereits zum 10. Mal einen neuen Ausstellungsort gefunden hat , aktuell im Marien Hospital in Witten, kann noch bis zum 31.03.2019 besucht werden.

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Nach kurzer Zeit trafen dann alle Kursteilnehmer im Studio ein, und es konnte losgehen. Rallebuzz, so nennt sich Ralf in den sozialen Netzwerken, begeisterte uns sehr schnell durch seine sehr Symphatische und ruhige, unaufgeregte Art. Er zeigte einen Abriss der Geschichte der Straßenfotografie mit spannenden werken der großen Namen der Fotografiegeschichte.

Ralf Scherer brachte einige Bücher mit, uns wir konnten schonmal ein Wenig Inspiration von diesen fantastischen Künstlern holen. Besonders die Person Vivian Maier Fasziniert mich, den Bildband mit einigen ihrer Besten SchwarzWeiß Fotografien, Sollte Jeder mal gesehen haben.

Ralf Scherer brachte einige Bücher mit, uns wir konnten schonmal ein Wenig Inspiration von diesen fantastischen Künstlern holen. Besonders die Person Vivian Maier Fasziniert mich, den Bildband mit einigen ihrer Besten SchwarzWeiß Fotografien, Sollte Jeder mal gesehen haben.

Wirklich Praxisnah wurde es dann, als er seine Bilder Zeigte- eine der Kursteilnehmerinnen Fragte etwas ungläubig sicherheitshalber nochmal nach: hast du die Bilder gemacht ? Jedem war jetzt klar: hier versteht einer etwas von Fotografie…. und wie! Sehr emotional wurde es dann, als er uns von der Begegnung mit Peter, einem Obdachlosen aus Düsseldorf erzählte. Spätestens hier hatte es uns alle gepackt, wir waren elektrisiert und wollten schon bald losziehen. Nach ein paar praxisnahen Tipps für den Fotowalk sollte es dann losgehen. Damit wir nicht ganz Ziel und Planlos beginnen sollten, Zogen wir alle ein paar Karten, aus der Bigger Picture „Streetphotography Edition“- coole Idee.

Copyright: www.biggerpicture.cards Die bigger picture Karten (Kartenset und App) beinhalten Wissens- und Lernaufgaben aus verschiedenen Bereichen der Fotografie. Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt im Suchen, Erkennen und Arrangieren von Motiven.

Copyright: www.biggerpicture.cards Die bigger picture Karten (Kartenset und App) beinhalten Wissens- und Lernaufgaben aus verschiedenen Bereichen der Fotografie. Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt im Suchen, Erkennen und Arrangieren von Motiven.

Copyright: Bing Maps/Microsoft

Copyright: Bing Maps/Microsoft

Keine 50 Meter vom Studio fand sich bereits das erste Motiv: ein improvisierter Passbildautomat stand hier einfach so am Straßenrand, 2 Passanten kamen näher und gingen rein. Perfekt!

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Circa 10 Minuten später fragte einer der Kursteilnehmer bereits den ersten Fremden nach einem Portrait: voller Erfolg. Es folgte eine kurze Unterhaltung mit Dieter, dem Besitzer eines Bratwurstwagens der mittels Petition sein Überleben an diesem Standort sichern konnte. Die Brücke im Park bot ebenfalls viele spannende Motive.

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Das Werkzeug von Rallebuzz Die RX1R von Sony

Das Werkzeug von Rallebuzz Die RX1R von Sony

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So ginge es die nächsten Stunden weiter, bis das warme Sonnenlicht weg und die kalte Dunkelheit Einzug hielt.

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Wieder zurück, Im Osthofstudio mussten wir erstmal verschnaufen. Über 7 Kilometer Laufweg und mehrere Hundert Bilder als Ausbeute. Nun war erstmal Bilder bearbeiten angesagt. Danach zeigte dann jeder seine 5-10 besten Ergebnisse vom Nachmittag. Es waren wirklich tolle Bilder dabei, ich war begeistert von den Ergebnissen der anderen.

Gegen 21:00 dann löste sich unsere Gemeinschaft wieder auf und ich machte mich auf den Heimweg. Für mich hat sich der Tag mehr als gelohnt. Es war faszinierend zu sehen, wie schnell hier die meisten von Ralfs Bildern haben anstecken lassen und gleich so große Fortschritte gemacht haben. Auch ich habe viel dazugelernt. Z.B. mehr in Ebenen zu denken und somit eine Verbindung zwischen Vorder und Hintergrund zu erreichen. Ich hoffe, ich schaffe es schon bald, mich mit einigen der Kursteilnehmer zu einem kleinen Fotowalk an gleicher Stelle verabreden zu können, denn dieser Teil Leipzig bietet einem , wenn man Zeit mitbringt und sich darauf einlässt, sehr viel Spaß bei meiner Leidenschaft: Fotografie. Ein Besonderer Dank geht an Ralf Scherer, über unser Treffen habe ich mich sehr gefreut. Ich freue mich schon darauf, seine neue Ausstellung im Herbst in Dortmund zu Besuchen.

Copyright: Ralf Scherer

Copyright: Ralf Scherer

Projekt Streetwalk 7-15

Ihr habt sicher bemerkt, das in meinem Projekt Streetwalk in den letzten Wochen wenig passiert ist. Der Grund dafür ist: ich hatte weder Zeit, noch Lust zum Bloggen. Fotografiert habe ich natürlich dennoch. Damit ich nicht ganz durcheinander komme, habe ich die letzten Walks in diesem Post zusammengefasst. Deshalb gibts diesmal auch ein wenig mehr zu sehen als sonst. Mit dabei sind auch Bilder vom Straßenfotografie-Workshop mit #rallebuzz Ralf Scherer dabei. Der Blogpost dazu ist fast fertig und kommt in den nächsten Tagen. Handwerklich gehe ich nun mittlerweile ein wenig anders vor, um unauffälliger und dennoch sehr nah an die Menschen ranzukommen. Die Hochformataufnahmen sind das Ergebnis der neuen Herangehensweise. Übrigens, diese Frage taucht immer wieder mal auf: Ich Croppe dabei die Bilder kaum, maximal um 20%. Das ist aber bei der enormen Reserve, die ich mit der 42MP Kamera habe, nun wirklich kein Problem. Sollte es euch interessieren, kann ich gerne näher darauf eingehen wie genau ich die Bilder mache.

Bilder wie dieses, die eine stärkere grafische und Bildgestalterische Wirkung haben, suche ich immer wieder.

Bilder wie dieses, die eine stärkere grafische und Bildgestalterische Wirkung haben, suche ich immer wieder.

Hier eines der ersten Bilder beim Workshop. In der Straßenfotografie muss man eben auch Glück haben.

Hier eines der ersten Bilder beim Workshop. In der Straßenfotografie muss man eben auch Glück haben.

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Wedding: Simsonfahrt ins Glück

Eine der letzten Hochzeiten in diesem Jahr, war auch eine der ausgefallensten, die ich in den letzten Jahren begleiten durfte. Das zieht sich irgendwie durchs ganze Jahr, denn so wirklich gewöhnlich war in diesem Jahr eigentlich keine Ganztagsreportage. Da die beiden ausgesprochen große Simson-Fans sind, durfte ich in der Kolonne nach der Trauung in einer Dou als Beifahrer ein paar Fahrzeuge hinterm frischgebackenen Ehepaar mitfahren. Gestellte Bilder waren nicht gewünscht, auch ein klassisches Portraitshooting fand nicht wirklich statt. Das war erfrischend unkompliziert und eben angenehm anders. Diese Hochzeit wird mir wie so manche in diesem Jahr lange im Gedächtnis bleiben. Vielen Dank geht diesmal an Diana und Matthias! (DJMATZE)

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Tutorial: wie ich Trauringe fotografiere...

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich die Bilder von den Trauringen mache, wie aufwendig das ganze ist und was man an Technik benötigt. Natürlich mache ich die Bilder nicht immer gleich, setze die Ringe gerne auch mal in Blumensträuße, auf alte Holzbretter oder Steine. Für die Nahaufnahme ist das meist nicht so ideal. Wenn an den Ringen besondere Steine verarbeitet wurden, oder wenn sie allgemein sehr detailliert sind, empfiehlt sich da eher eine richtige Makroaufnahme. Ich will auf Hochzeiten jedoch, wie ihr euch sicher denken könnt, so wenig Technik wie möglich mit herumschleppen. Ihr werdet sehen, dass ich wirklich nur diese 3 Dinge benötige, jeder Hochzeitsfotograf hat das sowieso dabei:

· Mein Youngnuo LED Dauerlicht (YN160)- inklusive aller 6 Vollgeladenen Batterien;)

· Ein Smartphone, was ich ja immer dabei habe

· Meine Kamera (RX1R II 35mm) Kamera im Macromodus

Der Youngnuo YN160II ist ein sehr günstiges und sehr helles LED Dauerlicht. Momentan (Nov. 2018 bekommt man ihn bereits ab cirka 66€. Mittlerweile gibt’s aber schon den Nachfolger inkl. Akku.

Der Youngnuo YN160II ist ein sehr günstiges und sehr helles LED Dauerlicht. Momentan (Nov. 2018 bekommt man ihn bereits ab cirka 66€. Mittlerweile gibt’s aber schon den Nachfolger inkl. Akku.

Jedes Smartphone ist geeignet. Je größer, desto besser. Wichtig: das Display sollte einigermaßen Kratzerfrei und sauber sein. Schlecht angebrachte Displayschutzfolien mit darunter liegenden Blasen eignen sich nicht.

Jedes Smartphone ist geeignet. Je größer, desto besser. Wichtig: das Display sollte einigermaßen Kratzerfrei und sauber sein. Schlecht angebrachte Displayschutzfolien mit darunter liegenden Blasen eignen sich nicht.

Die Leistung lässt sich in 5 Stufen einstellen. Ich verwende immer die Maximalstufe, um genügend Licht zu haben damit ich auch Abblenden kann. Eine Akkuladung hält sehr sehr Lange. (Mehrere Stunden)

Die Leistung lässt sich in 5 Stufen einstellen. Ich verwende immer die Maximalstufe, um genügend Licht zu haben damit ich auch Abblenden kann. Eine Akkuladung hält sehr sehr Lange. (Mehrere Stunden)

Auch als Gegenlicht sehr effektvoll einsetzbar. Allerdings benötigt ihr dann irgendwas zum Aufhellen von vorne. Hier eignet sich das LED Licht eines 2. Smartphones

Auch als Gegenlicht sehr effektvoll einsetzbar. Allerdings benötigt ihr dann irgendwas zum Aufhellen von vorne. Hier eignet sich das LED Licht eines 2. Smartphones

Typischer Aufbau. für einen besseren Spiegeleffekt kann man unter das Smartphone auch ne Zigarettenschachtel o.ä. legen, damit der Winkel noch Steiler wird.

Typischer Aufbau. für einen besseren Spiegeleffekt kann man unter das Smartphone auch ne Zigarettenschachtel o.ä. legen, damit der Winkel noch Steiler wird.

Nun stelle ich die Kamera in den Macromodus und mache mehrere Bilder mit verschiedenen Blenden.

Nun stelle ich die Kamera in den Macromodus und mache mehrere Bilder mit verschiedenen Blenden.

Das Dauerlicht hat praktische Streulichtklappen, die so konstruiert sind, dass ich es angeklappt daraufstellen kann und es einigermaßen sicheren Halt hat. In den nun entstandenen Schacht schiebe ich das Smartphone hinein und platziere die Ringe. Mit der hinteren Streulichtklappe suche ich noch den Richtigen Reflektionswinkel, für schöne Unschärfe. Manchmal lege ich dann auch eine der mitgelieferten Filterscheiben, für passende Farbeffekte davor. Das wäre eigentlich. Jetzt nur noch Scharfstellen, eventuell etwas Abblenden-je nach Ringgröße und Detailgrad der Ringe und Abdrücken. In Lightroom kann man noch nen leichten Farbverlauf mittels Weißabgleichsanpassung vornehmen, fertig.


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Blende 2.0

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Blende 8.0

Blende 8.0

Offenblende VS Abgeblendet. Ich mag beide Varianten, ist wirklich Geschmackssache. Oder was meint Ihr? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Wedding: Schloss Ettersburg

Heute zeige ich euch die Fotostrecke einer meiner Hochzeitsreportagen von diesem von diesem Jahr. Die Trauung fand im prunkvollen Schloss Ettersberg statt, die Hochzeitsfeier im Fair Resort Hotel in Jena.

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